Chronik
Zur Chronik der Heimensteiner Kirmes gibt es zwei unterschiedliche Versionen.
Welche der beiden der Wahrheit entspricht, oder ob es sich tatsächlich so zugetragen hat, ist nicht überliefert.



Am 2. Pfingsttag feierten die Heimensteiner in der
Klauskirche die heilige Messe. Da zogen die Ritter von Egelsburg mit ihren
Knappen gegen den Heimenstein. Ein Wächter am Huchelheimer
Tor erblickte die Angreifer und alarmierte die Heimensteiner
und den Ritter Hermann v. Steinheim. Alle eilten zu den
Waffen und kämpften am Tor gegen die Angreifer.
Trotz heftiger Gegenwehr drangen die Egelsburger durch das
Tor. Ein heftiger Kampf entflammte und auch in der Kirche
wurde gekämpft. Letztlich siegten die Heimensteiner in
Verbindung mit den Leuten des Ritters v. Steinheim.
Da aber die Kirche entweiht war, wurde für immer am 2.
Pfingsttag eine Messe gefeiert in Verbindung mit einem anschließenden
Volksfest. Damit war der Beginn der Heimensteiner Kirmes gegeben...



Am 2. Pfingsttag befand sich der Ritter Hermann von
Steinheim mit seinen Knappen im Wald bei der Egelsburg auf der Jagd. Dort
wurden sie von dem Ritter von der Egelsburg überfallen und gefangen genommen.
Einem Knappen jedoch gelang die Flucht. Er benachrichtigte die Heimensteiner und
die übrigen Knappen des Ritters von Steinheim. Alle bewaffneten sich und zogen gegen
die Egelsburger in den Kampf. Diese wurden besiegt und der Ritter v. Steinheim befreit.
Als Dank dafür ordnete dieser an, an jedem 2. Pfingsttag eine hl. Messe in der
Klauskirche und anschließend ein Volksfest zu feiern. Das war der Beginn der Heimensteiner Kirmes.